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Die meisten haben heute schon ein Auto bevor sie die Diagnose MS bekommen - ist heute auch kein Problem. Aber man solle dann schon mal überlegen, wie das Neue wird wenn’s soweit ist. Hab ich schon eine kleine Behinderung, was arbeitet ich und wo (muss ich mit dem Auto fahren). Es ist auch eine Überlegung wert ob gleich ein Auto mit Automatikgetriebe gekauft wird, denn sollte die Behinderungen zunehmen, egal welcher Art, ist ein Auto mit Schaltgetriebe dann ein Problem. Auch Limousine oder Kombi ist zu überlegen. Aus eigner Erfahrung - ich habe mir als zweites Auto eine Limousine gekauft, aber schon mit Automatikgetriebe. Nach ungefähr 5 Jahren stellte ich fest, das meine Beine nicht mehr bereit waren über länger Strecken das zu machen was ich will und ich hatte auch keine Lust mich all bar Meter irgendwo hinzusetzen und zu warten bis es wieder geht. Darum lies ich mir einen Faltrollstuhl verschreiben, den ich kurze Zeit später mit einem E-Fix Elektroantrieb umbauen lassen habe. Aber nun kam das Problem des Verladens im Auto. Das ist in einer Limousine mit Kraft und viel Aufwand zu machen. Also für mich, wo meine Kraft und Standfähigkeit schon nachgelassen hat nicht die Lösung. Alternative: Limousine mit Geldeinbuße verkaufen und Kombi kaufen. Der Zeitpunkt des Autokaufs wegen zunehmender Behinderung ist auch ausschlaggebend um etwas Geld zu sparen. Wenn man noch arbeitet kann man Zuschüsse beantragen zum Umbau oder Neukauf des Autos. Noch ein Ratschlag womit man sich mal beschäftigen sollte: Das Fahren eines nicht dementsprechend umgebauten Autos mit einer sichtbaren Behinderung kann unter Umständen einer Kontrolle oder eines Unfalls zu rechtlichen und Versicherungsproblemen führen.
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